MDK-Begutachtung vorbereiten: Tipps für den Termin

Der Gutachtertermin entscheidet über Ihren Pflegegrad. Mit guter Vorbereitung gehen Sie gelassener hinein.

Beim Begutachtungstermin ermittelt eine Gutachterin oder ein Gutachter, wie selbstständig Sie im Alltag noch sind. Wer gut vorbereitet ist, vergisst nichts Wichtiges.

Was wird geprüft?

Die Begutachtung orientiert sich an sechs Lebensbereichen (Modulen), die unterschiedlich gewichtet werden:

  • Mobilität (z. B. Aufstehen, Treppensteigen)
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten (z. B. Orientierung, Erinnerung)
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung (z. B. Waschen, Anziehen, Essen)
  • Umgang mit Krankheit und Therapie (z. B. Medikamente)
  • Gestaltung des Alltags und soziale Kontakte

So bereiten Sie sich vor

  • Ehrlich sein – auch an guten Tagen. Schildern Sie den Alltag so, wie er an einem durchschnittlichen oder schlechten Tag wirklich aussieht.
  • Unterlagen bereitlegen: Arztberichte, Medikamentenplan, Schwerbehindertenausweis, Hilfsmittel.
  • Pflegetagebuch nutzen: Notizen über den Hilfebedarf helfen, nichts zu vergessen.
  • Eine Vertrauensperson dabei haben: Angehörige oder eine Begleitung können ergänzen, was im Termin untergeht.

Der häufigste Fehler

Viele Menschen möchten sich beim Termin „zusammenreißen" und wirken dadurch selbstständiger, als sie im Alltag sind. Das kann zu einer zu niedrigen Einstufung führen. Bleiben Sie bei der Wahrheit – es geht nicht um Stolz, sondern um die Hilfe, die Ihnen zusteht.

Wir begleiten Sie: Auf Wunsch bereiten wir den Termin mit Ihnen vor und sind bei der Begutachtung dabei – ruhig, fachkundig und an Ihrer Seite. Mehr dazu auf der Seite Leistungen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung.

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Wir bereiten den Termin mit Ihnen vor und sind dabei – rufen Sie uns an.